😲Klartext vom Immobilien‑Flüsterer: RASSISMUS entscheidet über deine Wohnung!🔥

Wohnungsmarkt-Debatte ohne Nebelkerzen: Vermieter suchen Planbarkeit, keine Schlagzeilen. Ein freiwilliger, anonymer Immobilien-Pass bündelt Bonität, Miet-Historie und Referenzen – ohne Name, Foto oder Herkunft. Fakten statt Vorurteile.

​So! Da sind wir wieder. Und heute? Heute wird aufgeräumt. Richtig aufgeräumt. 🧹💥

Da draußen läuft gerade ein großes Drama. Große Schlagzeilen. Große Gefühle.
„Rassismus auf dem Wohnungsmarkt!“ 😱
„Niemand bekommt mehr eine Wohnung!“
„Deutschland, du Problemfall!“

Und ich sage: Langsam. Ganz langsam. ✋😌

📉 Die Erzählung da draußen
Man will uns erzählen:
➡️ Vermieter = böse
➡️ Makler = herzlos
➡️ Jeder Name ≠ Müller = keine Chance

Ganz ehrlich? Das ist zu einfach. Viel zu einfach. 🙄

🏦 Die echte Wahrheit (ja, jetzt kommt sie)
Es geht nicht um Hautfarbe.
Es geht nicht um Religion.
Es geht nicht um den Namen.

Es geht um:
💰 Geld
📅 pünktliche Miete
🔑 eine Wohnung, die man heil zurückbekommt

Mehr nicht. Wirklich nicht.

Ein Vermieter hat ein einziges Ziel:
➡️ Ruhe. Sicherheit. Planbarkeit.
Ist das verwerflich? Nein. Das ist menschlich. 🤷‍♂️

📑 Warum viele Vermieter vorsichtig sind
• Mietrecht? Extrem mieterfreundlich ⚖️
• Schlechte Mieter loswerden? Fast unmöglich 😬
• Bonitätsprüfung? Löchrig wie Schweizer Käse 🧀
• Selbstauskunft? Papier ist geduldig 📄

Und am Ende steht einer allein da: der Vermieter.
Mit dem Risiko. Mit dem Schaden. Mit den Nerven. 💥

🏛️ Und was macht die Politik?
Noch mehr Regeln.
Noch mehr Kontrolle.
Noch mehr Misstrauen.

Statt Lösungen? 👉 Überwachung & Bürokratie.
Herzlichen Glückwunsch. 👏🙃

🚀 Meine Lösung: der digitale Immobilien‑Pass
Jetzt wird’s spannend. 😎

Ein freiwilliger, anonymer, faktenbasierter Pass.
Für jeden Mieter. Für jeden Vermieter.

Was drinsteht:
• 📊 Bonitäts‑Zertifikat (wirklich geprüft, nicht geraten)
• 💶 Mietzahlungs‑Historie (lückenlos, transparent)
• 🏠 Vermieter‑Referenzen (verifiziert, ehrlich)
• 🗣️ Sprach‑Nachweis (für saubere Kommunikation)

Was NICHT drinsteht:
• Name
• Foto
• Herkunft
• Religion

🟢🟡🔴 Ampelsystem – simpel & fair
Der Vermieter sieht nur den Pass.
Grün gewinnt. Punkt. ✅

👉 Erst bei Vertragsabschluss kommt der Name ins Spiel.
Keine Vorurteile. Keine Bauchgefühle. Nur Fakten.

🛑 Ergebnis?
• Keine Diskriminierung
• Kein Rassismus
• Keine Ausreden mehr

Nur Leistung. Nur Verlässlichkeit. Nur Realität.

🎯 Mein Fazit
Das ist keine Ideologie.
Das ist keine Moralpredigt.
Das ist eine praktische Lösung.

Und ja:
👉 Sie wird kommen.
👉 Weil sie sinnvoll ist.
👉 Weil sie für alle besser ist.

💬 Jetzt seid ihr dran!
🔥 Geniale Idee?
🔥 Oder völliger Unsinn?
🔥 Bessere Vorschläge?

Ab in die Kommentare! Diskutiert. Streitet. Aber bitte mit Verstand. 😉

Und denkt dran:
🏠 Die klarsten Immobilien‑Gedanken gibt’s nur bei
👉 wanzlik.blog

Bleibt schlau.
Bleibt kritisch.
Bleibt unbequem. 😎

Euer
Rene Wanzlik

#Immobilien 🏠 #Wohnungsmarkt 📉 #Diskriminierung ❌ #BGH ⚖️ #Klartext 💥 #ImmobilienPass 🚀 #Zukunft 🔮 #20260111

Referenzen:

•Süddeutsche Zeitung: "Rassismus auf dem Wohnungsmarkt" (https://www.sueddeutsche.de/thema/Immobilien_und_Wohnen )

•DeZIM-Institut / NaDiRa: "Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor" (https://www.rassismusmonitor.de/publikationen/wohnenbericht/ )

•DW News: "Germany's housing market 'contaminated' by widespread racism" (https://www.dw.com/en/german-politics/t-63813230 )

•Bundesgerichtshof (BGH): Aktuelle Verhandlungen zu Diskriminierung bei der Wohnungssuche (Informationen über Pressemitteilungen des BGH auffindbar)

Ps .: meine interne Abhandlung dazu:

​Wissenschaftliche Abhandlung: Ethnische Diskriminierung auf dem deutschen Wohnungsmarkt – Eine Analyse von Ursachen, Ausmaß und Lösungsansätzen

Meine Abhandlung untersucht das Phänomen der ethnischen Diskriminierung auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt. Basierend auf einer Analyse aktueller empirischer Studien, insbesondere des NaDiRa-Monitoringberichts von 2025, sowie etablierter soziökonomischer Theorien, wird das Ausmaß der Benachteiligung von ethnischen Minderheiten quantifiziert. Die Arbeit beleuchtet die theoretischen Konzepte der geschmacksbasierten und statistischen Diskriminierung als Erklärungsrahmen und erörtert die methodischen Ansätze von Feldexperimenten zur Messung von Diskriminierung. Abschließend werden potenzielle Lösungsstrategien, einschließlich rechtlicher, politischer und technologischer Interventionen, kritisch diskutiert, um Wege zu einem gerechteren Wohnungsmarkt aufzuzeigen.

1. Einleitung

Der Zugang zu angemessenem Wohnraum ist ein menschliches Grundbedürfnis und eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe, Stabilität und Integration in die Gesellschaft. Ungleichbehandlungen auf dem Wohnungsmarkt stellen daher nicht nur eine Verletzung des allgemeinen Gleichbehandlungsprinzips dar, sondern können auch weitreichende negative Konsequenzen für die betroffenen Individuen und den sozialen Zusammenhalt haben. In Deutschland ist die Diskriminierung von Personen mit Migrationshintergrund bei der Wohnungssuche ein persistent dokumentiertes Problem .

Der jüngst veröffentlichte Monitoringbericht „Gewohnt ungleich: Rassismus und Wohnverhältnisse“ des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) hat die Debatte erneut entfacht und liefert eine umfassende empirische Grundlage für das Ausmaß des Problems . Die Studie zeigt auf, dass rassistisch markierte Personengruppen, insbesondere schwarze und muslimische Menschen, signifikant schlechtere Chancen beim Zugang zu Wohnraum haben. Diese Abhandlung nimmt diese aktuellen Befunde zum Anlass, das Phänomen der ethnischen Diskriminierung auf dem deutschen Wohnungsmarkt systematisch zu analysieren. Ziel ist es, die theoretischen Ursachen zu ergründen, das empirisch gemessene Ausmaß darzustellen und darauf aufbauend potenzielle Lösungsansätze zu bewerten.

2. Theoretischer Rahmen: Erklärungsmodelle für Diskriminierung

Zur Erklärung von Diskriminierung auf Märkten haben sich in der soziökonomischen Forschung zwei zentrale theoretische Modelle etabliert: die geschmacksbasierte Diskriminierung und die statistische Diskriminierung.

2.1 Geschmacksbasierte Diskriminierung (Taste-Based Discrimination)

Das von Gary Becker (1957) entwickelte Modell der geschmacksbasierten Diskriminierung geht davon aus, dass Akteure (z.B. Vermieter) eine persönliche, vorurteilsbehaftete Abneigung gegenüber Mitgliedern bestimmter sozialer Gruppen hegen . Diese „Präferenz für Diskriminierung“ führt dazu, dass der diskriminierende Akteur bereit ist, ökonomische Nachteile in Kauf zu nehmen, um den Kontakt mit der ungeliebten Gruppe zu vermeiden. Im Kontext des Wohnungsmarktes würde ein Vermieter beispielsweise eine finanziell schlechter gestellte, aber zur präferierten Gruppe gehörende Person einem bonitätsstarken Bewerber aus einer abgelehnten Gruppe vorziehen und somit auf potenzielle Mieteinnahmen oder einen verlässlicheren Mieter verzichten.

2.2 Statistische Diskriminierung

Im Gegensatz dazu basiert das Modell der statistischen Diskriminierung (Phelps, 1972; Arrow, 1973) auf rationalen, nutzenmaximierenden Überlegungen unter Unsicherheit . Vermieter stehen vor dem Problem der Informationsasymmetrie: Sie verfügen nur über unvollständige Informationen bezüglich der relevanten, aber schwer beobachtbaren Eigenschaften eines Bewerbers, wie dessen Zahlungsmoral oder Zuverlässigkeit. Um dieses Informationsdefizit zu kompensieren, greifen sie auf leicht beobachtbare Merkmale wie den Namen, die Herkunft oder die Hautfarbe zurück. Diese Merkmale dienen als statistische Proxys, indem der Vermieter von der (vermeintlichen) durchschnittlichen Eigenschaft der Gruppe auf die Eigenschaft des Individuums schließt. Selbst wenn der Vermieter keine persönlichen Vorurteile hegt, kann dieses Verhalten zu einer systematischen Benachteiligung von Mitgliedern bestimmter Gruppen führen, deren statistisches Profil als risikoreicher wahrgenommen wird.

Beide Theorien sind nicht mutually exklusiv und können in der Realität simultan auftreten. Die Unterscheidung ist jedoch für die Entwicklung von Gegenmaßnahmen relevant, da sie unterschiedliche Interventionslogiken nahelegen.

3. Methodik zur Messung von Wohnungsmarktdiskriminierung

Der empirische Nachweis von Diskriminierung ist methodisch anspruchsvoll, da viele andere Faktoren die Entscheidung eines Vermieters beeinflussen können. Als Goldstandard zur kausalen Identifikation von Diskriminierung haben sich Feldexperimente, insbesondere in der Form von Korrespondenztests (Correspondence Tests), etabliert .

Bei einem Korrespondenztest werden fiktive, aber realistische Wohnungsanfragen an reale Vermieter gesendet. Die Anfragen werden in Paaren erstellt, die sich in allen relevanten Qualifikationen (z.B. Einkommen, Beruf, Haushaltsgröße) exakt gleichen und sich nur in dem zu testenden Merkmal – typischerweise einem ethnisch konnotierten Namen – unterscheiden. Durch den Vergleich der Erfolgsquoten (z.B. Einladungen zu Besichtigungen) zwischen den Bewerberprofilen kann der Netto-Effekt der ethnischen Zugehörigkeit kausal isoliert werden. Eine systematische Differenz in den Erfolgsquoten zugunsten des Bewerbers der Majoritätsgesellschaft wird als Evidenz für Diskriminierung interpretiert.

Zahlreiche Meta-Analysen haben die Robustheit dieser Methode bestätigt und zeigen ein persistentes Muster ethnischer Diskriminierung über verschiedene Länder und Zeitpunkte hinweg .

4. Empirische Befunde für Deutschland

Die empirische Forschung für Deutschland zeichnet ein konsistentes Bild systematischer Benachteiligung. Der NaDiRa-Bericht (2025) liefert hierzu die bislang umfassendsten Daten.

„Der NaDiRa-Monitoringbericht untersucht rassistische Ungleichheiten im Bereich Wohnen und zeigt, dass Wohnraum keine neutrale Ressource ist, sondern ein Feld, auf dem soziale Ungleichheiten und Rassismus wirksam werden und sich verfestigen.“

Die Studie kombinierte ein Feldexperiment mit repräsentativen Umfragedaten. Die zentralen Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Indikator Rassistisch markierte Personen Nicht rassistisch markierte Personen Anmerkung
Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückmeldung 48 % 57 % Signifikanter Unterschied bei Wohnungsanfragen
Betroffenheit von Diskriminierung (Selbstauskunft) Deutlich höhere Werte bei Schwarzen und muslimischen Personen Geringere Werte Subjektive Wahrnehmung deckt sich mit experimentellen Daten
Durchschnittliche Wohnfläche pro Person 47 m² Nicht explizit im Auszug, aber höher Indikator für ungleiche Wohnverhältnisse
Durchschnittliche Zimmerzahl pro Person 1,3 Nicht explizit im Auszug, aber höher Verdichtung in kleineren Wohnungen

Tabelle 1: Ausgewählte Ergebnisse des NaDiRa-Monitoringberichts 2025

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit früheren Studien. So zeigten bereits Auspurg, Hinz und Schmid (2017) in einem Feldexperiment in deutschen Großstädten, dass Bewerber mit türkisch oder arabisch klingenden Namen signifikant seltener zu Besichtigungen eingeladen werden als Bewerber mit deutsch klingenden Namen . Die Diskriminierungsrate variierte dabei je nach Marktsegment und Knappheit des Angebots, blieb aber durchweg substanziell.

5. Diskussion und Lösungsansätze

Die empirische Evidenz belegt eindeutig, dass ethnische Diskriminierung auf dem deutschen Wohnungsmarkt kein Randphänomen, sondern ein strukturelles Problem ist. Die Persistenz der Befunde über verschiedene Studien und Methoden hinweg deutet darauf hin, dass sowohl geschmacksbasierte als auch statistische Diskriminierung eine Rolle spielen.

Zur Bekämpfung dieser Missstände werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert:

1.Rechtliche Instrumente: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft auch im Bereich Wohnen. Die Durchsetzung in der Praxis erweist sich jedoch als schwierig, da die Beweislast oft beim diskriminierten Individuum liegt. Eine Stärkung der Antidiskriminierungsstellen und eine mögliche Beweislastumkehr könnten die Effektivität des Gesetzes erhöhen.

2.Anonymisierte Bewerbungsverfahren: Ein vieldiskutierter Ansatz ist die Einführung (teil-)anonymisierter Bewerbungsverfahren. Hierbei würden in einer ersten Phase alle potenziell diskriminierungsrelevanten Informationen (Name, Foto, Herkunft) entfernt. Vermieter würden ihre Vorauswahl ausschließlich auf Basis relevanter Kriterien wie Bonität, Einkommen und Haushaltsgröße treffen. Technologische Lösungen, wie ein standardisierter „digitaler Immobilien-Pass“, könnten die Umsetzung erleichtern. Dieser Ansatz zielt primär auf die Reduzierung statistischer Diskriminierung ab, indem er die Informationsasymmetrie durch verifizierte, neutrale Daten verringert.

3.Sensibilisierung und Anreize: Aufklärungskampagnen können dazu beitragen, unbewusste Vorurteile (unconscious bias) bei Vermietern abzubauen. Positive Anreize, wie Zertifikate für „Faires Vermieten“ oder kommunale Förderprogramme für Vermieter, die nachweislich diskriminierungsfrei agieren, könnten ebenfalls eine positive Wirkung entfalten.

4.Ausweitung des Angebots: In angespannten Wohnungsmärkten haben Vermieter eine größere Auswahl und können ihre Präferenzen leichter durchsetzen. Eine Ausweitung des Angebots an bezahlbarem Wohnraum, insbesondere im sozialen Wohnungsbau, kann den Wettbewerb um Mieter erhöhen und somit den Spielraum für Diskriminierung verringern.

Keiner dieser Ansätze allein wird das Problem vollständig lösen können. Eine wirksame Strategie erfordert ein Bündel an Maßnahmen, das sowohl bei den individuellen Akteuren als auch bei den strukturellen Rahmenbedingungen des Wohnungsmarktes ansetzt.

6. Fazit

Die wissenschaftliche Evidenz für ethnische Diskriminierung auf dem deutschen Wohnungsmarkt ist erdrückend. Aktuelle Studien wie der NaDiRa-Bericht (2025) bestätigen nicht nur das Fortbestehen des Problems, sondern quantifizieren auch dessen gravierende Auswirkungen auf die Wohn- und Lebensverhältnisse von Minderheitengruppen. Die Benachteiligung beginnt bereits beim Zugang zum Markt und setzt sich in Form von beengteren und qualitativ schlechteren Wohnbedingungen fort. Während die theoretischen Modelle der geschmacksbasierten und statistischen Diskriminierung plausible Erklärungsrahmen bieten, erfordert die Komplexität des Phänomens ein mehrdimensionales Vorgehen. Eine Kombination aus der konsequenten Anwendung und Stärkung bestehender Gesetze, der Erprobung innovativer, anonymisierter Bewerbungsverfahren und einer langfristig angelegten Politik zur Ausweitung des Wohnungsangebots erscheint am vielversprechendsten, um dem Ideal eines chancengerechten und fairen Wohnungsmarktes für alle Mitglieder der Gesellschaft näherzukommen.

7. Literaturverzeichnis

[1] Auspurg, K., Hinz, T., & Schmid, L. (2017). Contexts and conditions of ethnic discrimination: Evidence from a field experiment in a German housing market. Journal of Housing Economics, 35, 26-36.

[2] Schmid, L. (2015). Ethnic Discrimination in the German Housing Market. Dissertation, Universität Konstanz.

[3] Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). (2025). Gewohnt ungleich: Rassismus und Wohnverhältnisse. NaDiRa-Monitoringbericht. Berlin.

[4] Becker, G. S. (1957). The Economics of Discrimination. University of Chicago Press.

[5] Phelps, E. S. (1972). The Statistical Theory of Racism and Sexism. The American Economic Review, 62(4), 659-661.

[6] Arrow, K. J. (1973). The Theory of Discrimination. In O. Ashenfelter & A. Rees (Eds.), Discrimination in Labor Markets (pp. 3-33). Princeton University Press.

[7] Pager, D. (2007). The Use of Field Experiments for Studies of Discrimination. The Annals of the American Academy of Political and Social Science, 609, 103-133.

[8] Auspurg, K., et al. (2019). Closed doors everywhere? A meta-analysis of field experiments on ethnic discrimination in rental housing markets. Journal of Ethnic and Migration Studies, 45(1), 95-114.

[9] Flage, A. (2018). Ethnic and gender discrimination in the rental housing market: Evidence from a meta-analysis of correspondence tests, 2006–2017. Journal of Housing Economics, 41, 251-273.

🚀 Schnapp dir das unglaubliche 1-Dollar-Haus in Pontiac! Ein Immobilien-Deal, den du nicht verpassen darfst! 🏡✨

🏡🌍 Introducing the „World’s Cheapest Home! 🌍🏡

Mitten im Herzen von Pontiac, Michigan, wartet ein unglaubliches Schnäppchen auf DICH! 😲🎈 Und bei mir kommt heute der Makler durch, also schnallt Euch an.😂💚

🛠️🎨 Entfessle deinen inneren DIY-Guru und stelle dich der Herausforderung, dieses 2-Zimmer, 1-Bad-Ranchhaus in ein Meisterwerk zu verwandeln, das Chip und Joanna vor Neid erblassen lässt. 😂💚

💸 Für den unglaublichen Preis von **1 Dollar** (ja, du hast richtig gelesen) ist dieses Zuhause nicht nur ein Haus – es ist dein Ticket für das Immobilienabenteuer deines Lebens! 🎟️🌟

🚪 Betritt dieses Juwel und erlebe eine Achterbahnfahrt der Gefühle, während du jeden Winkel entdeckst, der nach deinem kreativen Touch schreit. 😅🎢 Das Dach hat sicherlich schon bessere Tage gesehen, aber hey, es tropft noch nicht – es hält dich einfach auf Trab und bietet eine unerwartete Dusche der Begeisterung, wenn du es am wenigsten erwartest. 🌧️😜

🕳️ Und dann gibt es da noch das avantgardistische „Bodenloch“-Kunstwerk direkt neben dem Ofen. Wer braucht schon ein traditionelles offenes Konzept, wenn man dank eines authentischen Einblicks in den Kriechkeller einen offenen Grundriss haben kann? 🤣🎨

🌳🌲 Aber warte, da ist noch mehr! Der Garten ist eine leere Leinwand, die darauf wartet, dass dein grüner Daumen sein Zauberwerk vollbringt. Stell dir einen Garten vor, der so wild ist, dass selbst Mutter Natur eine Augenbraue hochziehen würde. 😂🌿

📈 Investoren, jetzt seid ihr gefragt! Ob du von einem glorreichen Flip träumst oder dich auf ein lukratives Leasing-Abenteuer einlässt, das Potenzial dieses Hauses ist so grenzenlos wie deine Vorstellungskraft. 🌌💡

Also, wenn du ein Visionär, ein Risikoträger oder einfach jemand bist, der die kleinen Überraschungen des Lebens liebt, ruft dieses Haus nach DIR. 📞🏠 Schnall dich an für eine Reise voller Wendungen und Charakter. Kaufe nicht nur ein Haus – kaufe ein Erlebnis. 🎢🌈

Handle jetzt, bevor jemand anderes diese einmalige Gelegenheit ergreift, ein Stück Pontiac-Genialität zu besitzen. Alle Angebote sind bis Mittwoch, den 8/23/2023 um 10:00 Uhr fällig. ⏰🔥

Dein

https://www.zillow.com/homedetails/70-E-Ypsilanti-Ave-Pontiac-MI-48340/24403629_zpid/?

**#PontiacSensation #EinDollarTraumhaus #DIYChallenge** 🎉🔑🏡

Immobilie und Notar trifft Blockchain

Einige von Euch fragen sich manchmal bei meinen Blog-Beiträgen auf welches Thema ich mich spezialisiere. Die Frage habe ich offen gelassen und entgegen Analyse und Besucherströme meines Blogs, nehme ich die Themen in meinen Blog, die mich wirklich beschäftigen.

Nun ist es so, dass sich Themen manchmal verknüpfen und zu einem Themengebiet verschmelzen. Auch in meiner Hoffnung, dass sich Themen in Zukunft verbinden, lasse ich vieles offen und springe von Woche zu Woche. Dafür bitte ich um Euer Verständnis.

Gute Nachrichten also aus einer Kombination von Kryptowährung und Immobilien.

Ein Pilotprojekt der Regierung von South Burlington im US-Bundesstaat Vermont und dem globalen Blockchain-Immobilienmarktplatz Propy Inc. markiert die erste U.S. Urkunde, die mit Hilfe der Blockchain-Technologie aufgenommen wurde.

Was ist passiert: Es wurde Ethereum über einen ERC20 Contract verwendet, um einen Notarvertrag und Dokumente abzuwickeln und aufzuzeichnen, anstatt das Erfassungssystem (Grundbuchamt) der Stadt zu benutzen.

Was war die Vorgehensweise:

1. Es wurde ein smart-contract entwickelt (ein Softwareprogramm das automatisch ausführt, wenn eine bestimmte Summe an Ether übertragen wird).
2. Es wurde die Blockchain organisiert (Buchführung (Blockkette die kontinuierlich erweiterbar ist, um die Datensätze (Vertragsdaten) miteinander zu verketten)).

Wie wurde der smart-contract aufgesetzt?

Im August 2017 organisierte die Firma propy.com einen Tokensale (ICO) mit der Ausgabe von 15.370.280 Token mit dem Namen „PRO“. Diese sind an bestimmten Kryptobörsen aktuell frei  und gegen Ether und andere Kryptowährungen handelbar. Durch den Tokensale soll die Vision von propy.com finanziert werden. Das bedeutet:

Im ersten Schritt sollen die Grundbücher des Landes gespiegelt werden (welches Land gemeint ist, wird nicht konkret kommuniziert)

Im zweiten Schritt sollen die Gericht des Landes diese von propy.com gespiegelten Grundbücher übernehmen und als ihr offizielles Register übernehmen.

Die Entwicklung des Smart smart-contract der die Vertragsgestaltung beinhaltet, kann man gegen die entsprechende Anzahl von Ether die Eigentumsübertragung einer Immobilie initieren. Sind alle Vertragsaktionen ausgeführt wurden und habe ich die entsprechende Anzahl an Ether überwiesen wird somit zum Eigentumsübertragung der Immobilie angestoßen. Unwideruflich? Vielleicht;-) aber dazu im Fazit.

In dem smart-contract sind also eine Vielzahl von Abwicklungsmodalitäten integriert wie Eigenschaften der Immobilie, Treuhandschaften, Mietverträge usw. (leider fehlen mir dazu weitere Informationen).
Wichtig ist letztendlich, dass die Zahlung  von Ether für die Erfüllung des smart-contract mit einer Adresse in der Blockchain des Ethereum verankert wird.

Der smart-contract wurde auf einem dezentralen smart-contract aufgebaut. Was bedeutet das nun wieder? Dezentraler smart-contract (DApps) sind verschiedene Programme die parallel auf verschiedenen Computern ausgeführt werden können. Schlussendlich wird dem smart-contract mit so etwas wie einer Eingabemaske der Vertragsstand mitgeteilt (in dem Fall waren es verifizierte Menschen die durch DApps den aktuellen Vertragsstand mitteilten). Das wiederum ermöglicht die verschiedenen Vertragspartner hier (Makler, Käufer, Verkäufer, Notar, Grundbuchamt (Grundschuld (Bank) konnte ich nicht entdecken) sich zu beteiligen und zu melden.

Abfolge

Melden also alle Verrichtung und sind die Token überwiesen, dann geht das Eigentum an den Immobilienkäufer über.

Der Stolz von Michael Schirling, Handelsminister der Vermont Agency of Commerce and Community Development Secretary ist gross und verleitet Ihn zu dem Statement: „Die Ankündigung dieses Pilotprojekts zur Nutzung der Blockchain-Technologie bei Immobilientransaktionen ist ein Sinnbild für Vermonts lange Geschichte innovativer Geschäfts-, Versicherungs- und Finanztechnologie. Wir haben das Glück, dass wir über einen hochmodernen gesetzlichen Rahmen verfügen, der den Einsatz der Blockchain-Technologie ermöglicht, und wir werden weiterhin mit dem Gesetzgeber zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Vermont bei diesen Innovationen an der Spitze bleibt.

Ich finde das diese Entwicklung die ersten Schritte markiert, die zeigt, was und wie in Zukunft Immobilien gehandelt werden. Dabei geht es nicht nur um den Handel, sondern weiterführend auch um

  • Nutzungsrechte
  • Anspruchsrechte
  • Aneignerrechte
  • Eigentumsrechte

die allesamt in smart-contracts geregelt werden.

Mein Fazit aus dieser Transaktion ist: solange Menschen notwendig sind Ihre Bestätigung einzubringen, um einen angeschobenen smart-contract abzuschliessen, ist das Ganze eine halbautomatische Vertragskette, die eben doch nicht smart ist, sondern halbsmart.

So mit Mühe und Not geschafft.

Sollten Sie in Deutschland an einer öffentlichen Immobilienauktion teilnehmen und Erfolg haben mit Ihrem Gebot, habe Sie die Immobilie nicht erworben, sondern das Recht ersteigert zu dem Versteigerungspreis im Anschluss mit einem Notar und dem Auktionator einen Kaufvertrag über die Immobilie zu schliessen. Die Auktion ist das Vorspiel und der Notar der gesetzliche Rahmen Ihnen die Eigentumsrechte der Immobilie zu verschaffen. Das ist eben nur eine halbe Versteigerung, da man in Deutschland einen Notar benötigt, um die grundbuchlichen Dinge zu regeln. Eigentumsrechte von Immobilien können Sie in Deutschland nur über einen Notar (Zulassung gesetzliche geregelt) ändern.

Wir war es in Vermont mit propy.com und dem smart-contract? Was glauben Sie? Genau, ohne einen amtlich zugelassenen Notar ging dort auch nichts…

Wir brauchen unsere Demokratie, um die Immobilien-Blockchain Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn die Blockchain durch demokratische Entscheidung als vollwertiger gesetzlicher Vertrag angesehen wird, dann wird es nicht mehr lange dauern, dass das Wort „Vertrag“ durch Blockchain im allgemeinen Sprachgebrauch ersetzt wird.

In Schweden setzt die Kartierungs- und Katasterbehörde die Blockchain-Technologie fort und nutzt Krypto-Währungen, um Immobilienverkäufe durchzuführen. Ich erwarte, dass die erste Transaktion in den nächsten Monaten abgeschlossen wird.

Es geht in die richtige Richtung in Vermonth und in Schweden und ich bin neidisch auf die Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen dort mit diesen neumodischen Verträgen namens smart-contract.

Ihr

Rene Wanzlik